Newcastle Cardigan - eine späte Entdeckung
Am letzten Wochenende habe ich meinem Freund einmal wieder etwas genäht. Die Suche nach schönen Schnittmustern für Männer ist ja stets eine Herausforderung. Weder trägt er lustig, bunte Schlafanzüge, noch feiert er ausgiebig Fasching oder trägt Schürzen mit witzigen Kochsprüchen. Auch Outdoorkleidung ist nicht unbedingt sein Fall.
Ich will nicht übertreiben, aber das sind die Schnitte, die ich häufig für Herren finde. Ausnahmen gibt es selbstverständlich.
So bin ich letzten Donnerstag auf den Schnitt Newcastle Cardigan auf der australischen (Nachtrag: es ist die kanadische)Webseite von Threadtheory gestoßen und habe nach ausführlicher Google-Recherche festgestellt, dass dieser Schnitt in der Bloggerinnen-Welt nicht unbekannt ist: Vor fast zwei Jahren haben sich bereits Nastjusha und weitere nähbegeisterte Frauen mit Erfolg an den Schnitt gewagt, und so war mir schnell klar: den muss ich haben.
Besonders gut gefällt mit der Schalkragen, den ich - ähnlich wie meine Vornäherinnen - ein wenig verschmälert habe. Ansonsten konnte ich den Schnitt flux am Wochenende nähen. Die Passform bzw. Größe - M - habe ich mit einem gut passenden Pullover verglichen und den Eindruck gewonnen, dass australische Männer wohl etwas kräftiger gebaut sind als mein Freund. Er trägt normalerweise Gr. 48/50, bei Pullies L. Seine Schultern sind häufig jedoch zu breit für kleinere Größen. Bei diesem Schnitt hat alles super gepasst. Nur die Länge würde ich beim nächsten Mal korriegen. Ich finde die Jacke ist ein wenig kurz. Bei den Ärmeln habe ich auf Wunsch des Trägers auf die Bündchen verzichtet, sondern diese einfach umgenäht.
Was mir noch gut an dem Schnitt gefällt, sind die Schultern. Die werden nämlich gedoppelt und mit Einlage verstärkt, so bekommt selbst ein sehr weicher Stoff wie meiner eine gewisse Festigkeit, was bei Herrenjacken nicht das Schlechteste ist.
Insgesamt ist der Schnitt wirklich klasse, gefällt dem Träger und lässt sich einfach nachnähen. Wenngleich ich bis zum Schluss nicht herausgefunden habe, wie weit der Kragen eigentlich an den Besatz genäht werden soll. Die Fotos im Netzt zeigen sehr unterschiedliche Varianten.
Ich will nicht übertreiben, aber das sind die Schnitte, die ich häufig für Herren finde. Ausnahmen gibt es selbstverständlich.
So bin ich letzten Donnerstag auf den Schnitt Newcastle Cardigan auf der australischen (Nachtrag: es ist die kanadische)Webseite von Threadtheory gestoßen und habe nach ausführlicher Google-Recherche festgestellt, dass dieser Schnitt in der Bloggerinnen-Welt nicht unbekannt ist: Vor fast zwei Jahren haben sich bereits Nastjusha und weitere nähbegeisterte Frauen mit Erfolg an den Schnitt gewagt, und so war mir schnell klar: den muss ich haben.
Besonders gut gefällt mit der Schalkragen, den ich - ähnlich wie meine Vornäherinnen - ein wenig verschmälert habe. Ansonsten konnte ich den Schnitt flux am Wochenende nähen. Die Passform bzw. Größe - M - habe ich mit einem gut passenden Pullover verglichen und den Eindruck gewonnen, dass australische Männer wohl etwas kräftiger gebaut sind als mein Freund. Er trägt normalerweise Gr. 48/50, bei Pullies L. Seine Schultern sind häufig jedoch zu breit für kleinere Größen. Bei diesem Schnitt hat alles super gepasst. Nur die Länge würde ich beim nächsten Mal korriegen. Ich finde die Jacke ist ein wenig kurz. Bei den Ärmeln habe ich auf Wunsch des Trägers auf die Bündchen verzichtet, sondern diese einfach umgenäht.
Was mir noch gut an dem Schnitt gefällt, sind die Schultern. Die werden nämlich gedoppelt und mit Einlage verstärkt, so bekommt selbst ein sehr weicher Stoff wie meiner eine gewisse Festigkeit, was bei Herrenjacken nicht das Schlechteste ist.
Insgesamt ist der Schnitt wirklich klasse, gefällt dem Träger und lässt sich einfach nachnähen. Wenngleich ich bis zum Schluss nicht herausgefunden habe, wie weit der Kragen eigentlich an den Besatz genäht werden soll. Die Fotos im Netzt zeigen sehr unterschiedliche Varianten.





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