#12xMemade - Februar: Tessajeans und Aliceshirt
Im Februar hatte ich mir vorgenommen, mindestens eine Hose zu nähen: Tessa von Seamwork oder Pantalon Bruges von Orageuse. Nach anfänglicher Unschlüssigkeit, welchen Schnitt ich denn nun nähen sollte, bin ich dann doch bei Tessa von Seamworkmag gelandet. Irgendwie hat mich dieser Schnitt am meisten gereizt, gerade, weil ich bisher so wenige Modelle im Netz gefunden hatte.
Einen nicht ganz so dicken und festen schwarzen Denim hatte ich noch im Lager. Er war eigentlich für eine schmalere Hose vorgesehen, aber wenn ich Stoff abbauten möchte, muss ich flexibel sein.
Das Nähen war keine große Sache, alle Schnittteile passten gut zusammen und die Anleitung ist auch ok, wenngleich ich beim Einsetzen des Reißverschlusses immer gern auf die Anleitung von Ginger zurückgreife.
Ich habe Größe 4 genäht, bin nach der ersten Anprobe in der Taille bei 0 gelandet und habe zusätzlich hinten noch zwei kleine Abnäher eingenäht. Allerdings war die erste Anprobe zunächst eher schockierend: Es kam mir so vor, als hätte ich eine total unmoderne, altbackene 90er-Jahre-Hose genäht, die vor allem meine weniger schönen Seiten zur Geltung bringt und mich klein und gedrungen wirken lässt.
Vor lauter Schreck konnte und wollte ich dann auch gar keine Fotos machen und habe die Hose erst einmal zur Seite gelegt, um zu schmollen.
Irgendwann wollte ich es dann aber doch wissen. Außerdem hatte ich bereits einige Stunden Arbeit investiert und so habe ich dann stur weitergenäht, bis die Jeans fertig war, selbst Nieten habe ich ganz brav eingestanzt.
Und siehe da: Sie gefällt mir jetzt. Es ist kein wahnsinnig spektakulärer oder sexy Schnitt, ist dadurch aber super-bequem und ich fühle mich sehr wohl darin. Es ist auch ganz schön, nicht nur Skinny-Jeans im Kleiderschrank zu haben, die ich seit nunmehr über fünf Jahren regelmäßig trage.
Anschließend machte ich meine zweite Entdeckung, das Alice-Shirt, das das Modell bei Seamwork ebenfalls zur Jeans trägt. Es ist ein hochgeschlossenes, tailliertes Shirt, das eine Lücke in meinem Kleiderschrank füllt. Es passt mir fast ohne Änderung in Größe 0. Ich habe beim zweiten Modell etwas Weite am Unterarm zugegeben. Allerdings habe ich mich gefragt, welche Größe für Frauen vorgesehen ist, die noch schmaler sind als ich. Egal, das ist ein anderes Thema.
Ich bin mit meinen Februar-Outfit zufrieden und werde bald in den kommenden Tagen bei den anderen nähverrückten Frauen stöbern, die ihre selbstgenähte Kleidung bei Chrissy präsentieren.
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| Nach längerem Tragen ist die Hose noch ein bisschen weiter geworden. |
Einen nicht ganz so dicken und festen schwarzen Denim hatte ich noch im Lager. Er war eigentlich für eine schmalere Hose vorgesehen, aber wenn ich Stoff abbauten möchte, muss ich flexibel sein.
Das Nähen war keine große Sache, alle Schnittteile passten gut zusammen und die Anleitung ist auch ok, wenngleich ich beim Einsetzen des Reißverschlusses immer gern auf die Anleitung von Ginger zurückgreife.
Ich habe Größe 4 genäht, bin nach der ersten Anprobe in der Taille bei 0 gelandet und habe zusätzlich hinten noch zwei kleine Abnäher eingenäht. Allerdings war die erste Anprobe zunächst eher schockierend: Es kam mir so vor, als hätte ich eine total unmoderne, altbackene 90er-Jahre-Hose genäht, die vor allem meine weniger schönen Seiten zur Geltung bringt und mich klein und gedrungen wirken lässt.
Vor lauter Schreck konnte und wollte ich dann auch gar keine Fotos machen und habe die Hose erst einmal zur Seite gelegt, um zu schmollen.
Irgendwann wollte ich es dann aber doch wissen. Außerdem hatte ich bereits einige Stunden Arbeit investiert und so habe ich dann stur weitergenäht, bis die Jeans fertig war, selbst Nieten habe ich ganz brav eingestanzt.
Und siehe da: Sie gefällt mir jetzt. Es ist kein wahnsinnig spektakulärer oder sexy Schnitt, ist dadurch aber super-bequem und ich fühle mich sehr wohl darin. Es ist auch ganz schön, nicht nur Skinny-Jeans im Kleiderschrank zu haben, die ich seit nunmehr über fünf Jahren regelmäßig trage.
Anschließend machte ich meine zweite Entdeckung, das Alice-Shirt, das das Modell bei Seamwork ebenfalls zur Jeans trägt. Es ist ein hochgeschlossenes, tailliertes Shirt, das eine Lücke in meinem Kleiderschrank füllt. Es passt mir fast ohne Änderung in Größe 0. Ich habe beim zweiten Modell etwas Weite am Unterarm zugegeben. Allerdings habe ich mich gefragt, welche Größe für Frauen vorgesehen ist, die noch schmaler sind als ich. Egal, das ist ein anderes Thema.
Ich bin mit meinen Februar-Outfit zufrieden und werde bald in den kommenden Tagen bei den anderen nähverrückten Frauen stöbern, die ihre selbstgenähte Kleidung bei Chrissy präsentieren.





Hose und Shirt sind toll geworden. Ich möchte beide Schnitte auch mal ausprobieren. Planst Du noch weitere nach den Schnitte?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Julia
Liebe Julia, auf jeden Fall. Eine dickere Jeans aus Moleskin ist für den März/April geplant und das Shirt habe ich mittlerweile unter "Standardschnitt" bei mir abgelegt. Mit beiden Schnitten bin ich wirklich sehr zufrieden. LG Carola
LöschenDer Schnitt, der dich klein und gedrungen aussehen lässt, muss vermutlich erst noch entworfen werden! Eine schöne Kombination ist das geworden.
AntwortenLöschenLG, Bele
Viele lieben Dank, bei sich selbst ist man häufig besonders kritisch.
LöschenSehr schöne Schnitt- & Stoffwahl. Ich finde, beides steht Dir sehr gut! Mir gefallen die Seamwork-Schnitte häufig besser als die Colette-Hauptlinie. Danke fürs Zeigen & LG Manuela
AntwortenLöschenVielen Dank. Von den Colette-Schnitten habe ich bisher nur den Ginger-Rock genäht, aber noch einige in Planung. Bisher kam ich mit den Seamwork-Schnitten gut zurecht.
LöschenMir gefallen beide Teile sehr gut und finde auch dass sie sehr gut zusammen aussehen! Die Silhouette der Hose ist wirklich etwas weiter, ich trage auch seit Jahren Skinny Jeans, aber mir gefällt sie! Gut dass du dich an den Schnitt gewagt hast, jetzt denke ich darüber nach ihn auch auszuprobieren! :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Katharina
Manchmal muss man einfach etwas wagen.
LöschenAch, die Hose gefällt mir sehr gut an dir. Viel besser als in der Vorschau. Lg Anja
AntwortenLöschenVielen Dank, ich war ja anfangs auch eher skeptisch.
LöschenToll! Die Hose finde ich überhaupt nicht 90er ;-) Vielleicht ist es einfach nur eine Umstellung, da man jetzt schon so lange eher Skinny Hosen getragen und gesehen hat.
AntwortenLöschenUnd gute Schnitte mit Gelinggarantie für Standardshirt kann man ja sowieso nicht genug haben.
LG Luzie
Vielen Dank, Luzie.
LöschenDeine Jeans sitzt toll und sieht super aus. Hat der Stoff Elasthan? Und sieht der Schnitt eine Dehnung der hinteren Innenbeinnaht vom Knie bis zum Schritt vor? Der Schnitt gefällt mir echt gut, aber wenn diese Dehnung nicht dabei ist, brauche ich gar nicht erst damit zu liebäugeln. Das Shirt ist ein super Basisteil, steht Dir gut.
AntwortenLöschenViele Grüße, Stefanie
Nein, der Stoff ist ohne Elastan, aber Jeans dehnt sich ja immer ein bisschen. Ehrlich gesagt, habe ich auf die Dehnung nicht geachtet, sollte es eine geben. Es hat alles so gut gepasst.
LöschenAnderes als Skinnyjeans hat man in den letzten Jahren (gefühlt) ja nicht zu sehen bekommen, sodass wir andere Hosenformen gar nicht mehr als modern empfinden? Ich finde Deine Tessa jedenfalls wunderbar und sehr schön kombiniert!
AntwortenLöschenLG von Jule
Vielen Dank, ja die Sehgewohnheiten passen sich den aktuellen Moden tatsächlich an, aber das lässt sich glücklicherweise ändern.
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