Novemberwetter-Sew-Along #3: Der Zugschnitt
Bei den letzten beiden Malen habe ich meine Projekte vorgestellt, heute geht es um den Zuschnitt. Jeans und Strickmantel hatte ich bereits vor dem Start zugeschnitten. Die Bluse musste noch zugeschnitten werden. Keine sehr aufwändige Sache bei dem Schnitt. Allerdings habe ich ein bisschen wegen der Größe überlegt, weil die Schnittchen-Schnitte bei mir normalerweise eher eng sitzen. Daher habe ich Gr. 38 gewählt, obwohl ich laut Maßtabelle locker mit Gr. 36 hätte auskommen können. Weil der Stoff aber nicht so dünn ist und ich ja immer noch ein bisschen wegschneiden kann, fühlte sich das für mich besser so an.
Die Strickjacke aus der Fashion Style 2015 hatte ich bereits zugeschnitten und weil der Schnitt recht einfach und mit der Overlock flott genäht ist, habe ich diese Jacke bereits unter der Woche fertiggestellt. Mein erstes Modell der Jacke ist schon ein paar Jahre alt und ist mir ein bisschen zu groß. Sie ist quasi mein Probemodell. Daher habe ich mir jetzt die Nahtzugabe gespart. Der Stoff ist sehr dehnbar und weich, sodass sie gut passt. Tragefotos gibt es noch nicht, aber ein paar Details: So habe ich die Schulter- und Rückennaht erstmals mit durchsichtigem Gummiband verstärkt, damit mir der Stoff nicht ausleiert.
Frau Küstensocke fragt heute, ob wir Probemodelle nähen. Die Frage kann ich gar nicht eindeutig beantworten. Ein klassisches Nesselmodell nähe ich tatsächlich nur (dann allerdings meist aus alten Bettlaken), wenn der Stoff sehr hochwertig oder der Schnitt sehr aufwändig ist. Ansonsten tendiere ich beim Nähen von unbekannten Schnitten dazu, eher preiswerte Stoffe zu verwenden, bei denen es nicht so tragisch ist, wenn etwas schief geht. Häufig etablieren sich diese "Probemodelle" dann in meinem Kleiderschrank, sodass ich dann kein zweites Modell mehr nähe. Leider ist es mir auch schon passiert, dass ich beispielsweise Hosen 2 Mal genäht habe und mir Modell 1 super passte, während Modell 2 dann aus minimal anderem Stoff plötzlich total spack saß. Fragt mich nicht, woran das lag.
Die Frage, wie die anderen Näherinnen mit dem Thema Zuschnitt und Probemodell umgehen, wird sicher beantwortet, wenn Ihr bei Frau Küstensocke vorbeischaut.
Der Fahrplan ist wie folgt:
05.11.2018 Zwischenstand / Hilfe bei mir reißt der Faden!
12.11.2018 Auf der Zielgeraden - Hamburg wir kommen!
19.11.2018 Das Große Finale
Ich bin gespannt, was die anderen Mitnäherinnen planen. Schaut doch einfach bei Frau Küstensocke vorbei.
Im Text nenne ich möglicherweise Bezugsquellen von Stoffen, Schnitten und Zubehör und verlinke auf die entsprechenden Seiten. Damit stellt dieser Post mit hoher Wahrscheinlichkeit Werbung dar. Ich weise allerdings klar darauf hin, dass ich keinen Vorteil aus der Nennung und der Verlinkung ziehe: D.h. Ich werde weder dafür bezahlt, noch wurde mir irgend etwas zur Verfügung gestellt. Ich nenne die Bezugsquellen lediglich als Information für meine Leserinnen, weil auch ich mich darüber freue, wenn ich bei anderen Bloggerinnen solche Informationen erhalte.
Die Strickjacke aus der Fashion Style 2015 hatte ich bereits zugeschnitten und weil der Schnitt recht einfach und mit der Overlock flott genäht ist, habe ich diese Jacke bereits unter der Woche fertiggestellt. Mein erstes Modell der Jacke ist schon ein paar Jahre alt und ist mir ein bisschen zu groß. Sie ist quasi mein Probemodell. Daher habe ich mir jetzt die Nahtzugabe gespart. Der Stoff ist sehr dehnbar und weich, sodass sie gut passt. Tragefotos gibt es noch nicht, aber ein paar Details: So habe ich die Schulter- und Rückennaht erstmals mit durchsichtigem Gummiband verstärkt, damit mir der Stoff nicht ausleiert.
Frau Küstensocke fragt heute, ob wir Probemodelle nähen. Die Frage kann ich gar nicht eindeutig beantworten. Ein klassisches Nesselmodell nähe ich tatsächlich nur (dann allerdings meist aus alten Bettlaken), wenn der Stoff sehr hochwertig oder der Schnitt sehr aufwändig ist. Ansonsten tendiere ich beim Nähen von unbekannten Schnitten dazu, eher preiswerte Stoffe zu verwenden, bei denen es nicht so tragisch ist, wenn etwas schief geht. Häufig etablieren sich diese "Probemodelle" dann in meinem Kleiderschrank, sodass ich dann kein zweites Modell mehr nähe. Leider ist es mir auch schon passiert, dass ich beispielsweise Hosen 2 Mal genäht habe und mir Modell 1 super passte, während Modell 2 dann aus minimal anderem Stoff plötzlich total spack saß. Fragt mich nicht, woran das lag.
Die Frage, wie die anderen Näherinnen mit dem Thema Zuschnitt und Probemodell umgehen, wird sicher beantwortet, wenn Ihr bei Frau Küstensocke vorbeischaut.
Der Fahrplan ist wie folgt:
05.11.2018 Zwischenstand / Hilfe bei mir reißt der Faden!
12.11.2018 Auf der Zielgeraden - Hamburg wir kommen!
19.11.2018 Das Große Finale
Ich bin gespannt, was die anderen Mitnäherinnen planen. Schaut doch einfach bei Frau Küstensocke vorbei.
Im Text nenne ich möglicherweise Bezugsquellen von Stoffen, Schnitten und Zubehör und verlinke auf die entsprechenden Seiten. Damit stellt dieser Post mit hoher Wahrscheinlichkeit Werbung dar. Ich weise allerdings klar darauf hin, dass ich keinen Vorteil aus der Nennung und der Verlinkung ziehe: D.h. Ich werde weder dafür bezahlt, noch wurde mir irgend etwas zur Verfügung gestellt. Ich nenne die Bezugsquellen lediglich als Information für meine Leserinnen, weil auch ich mich darüber freue, wenn ich bei anderen Bloggerinnen solche Informationen erhalte.



Eine hübsche Preview, die Jacke auf dem Bügel! Ich bin sehr neugierig auf die Tragebilder, solche Schnitte erschließen sich für mich erst am Körper. Bei Hosen kenne ich das auch, dass ich je nach Stoff immer wieder neu minimal anpassen muss. Viele, liebe Grüße Manuela
AntwortenLöschenLieben Dank, Manuela.
LöschenDie Jacke sieht sehr gemütlich aus, ich bin gespannt auf die Tragebilder. Bei Jerseyshirts und -jacken verstärke ich die Schulternaht auch immer mit einem Band, allerdings nicht durchsichtig, sondern ein Stück von den Bändern mit denen oft Stoff zusammengeschnürt ist, zum Beispiel bei Alles für Selbermacher. Dann hat das noch weitere Verwendung ;)
AntwortenLöschenDas ist natürlich noch viel besser, wenn du solche Bänder verwenden kannst. Ich hatte mir so ein durchsichtiges Band vor Jahren einmal gekauft und jetzt hat es seine Bestimmung gefunden. Allerdings ist es auch ein wenig dehnbar.
LöschenJa, mir geht das auch so, dass eine Hose nach demselben Schnitt mit dem einen Stoff enger, mit einem anderen Stoff etwas weiter sitzt; mittlerweile nehme ich das so hin.
AntwortenLöschenIch bin schon gespannt, wie die Jacke an dir aussieht.
LG von Susanne
Ich bin meist eher verblüfft, dass es so ist, obwohl ich jetzt nach Jahren eigentlich auch gelernt haben sollte. :-))
LöschenJacke schon fertig, donnerwetter! Viel erfolg bei der Hose, ich kenne den Effekt der unterschiedlichen Stoffqualität auch von Kleidern. Eines sitzt perfekt auf Figur, ein anders ssteht um mich herum...Du bist erfahren genug, das bei Deinem Modell fix anzupassen. LG Kuestensocke
AntwortenLöschenDanke dir. Die Jacke ging richtig flott.
LöschenDas mit dem spack sitzenden 2. Modell des gleichen Schnitts ist mir neulich auch probiert und hat mich sehr geärgert. Aber um das zu verhindern, hätte ich ein Probemodell aus genau dem verwendeten Stoff nähen müssen. Da bleibe ich lieber bei meiner Guerillataktik - die Erfolgsquote spricht für sich :)
AntwortenLöschenLG
Sandra