Mantel-Sew-along #2: die Entscheidung
Hallo in die Runde, eigentlich brauche ich keinen Mantel und eigentlich habe ich im Moment keine Zeit bzw. bin abends und am Wochenende ziemlich k.o.. ABER, ich liebe Sew-alongs, weil sie mich letztendlich dann doch immer wieder vom Sofa ins Nähzimmer treiben und außerdem habe ich diverse Stoffe im Lager, die ich jetzt endlich mal vernähen könnte.
Ich bin daher beim Sew-along, den Anke von Grenzgängerdesign freundlicherweise organisiert, dabei und habe mich auch schon entschieden.
Auf IG hatte ich schon kurz darüber berichtet, aber jetzt möchte ich ein bisschen ausführlicher darüber schreiben.
Zunächst habe ich den Schnitt gewählt: Marion von Stokxs, den ich bereits im Juli erworben habe und der gerade auf dem Weg vom Plottdienst zu mir ist. Es handelt sich hierbei eher um eine Jacke, präziser einen Hoodie, der es mir aber extrem angetan hat. Ich finde die Form sehr elegant und kann mir gut vorstellen, dass das eine schöne Jacke für mich wird.
Trotz der oben erwähnten Stofffülle, fehlte mir allerdings ein Stoff, der zu diesem Schnitt passt und der vor allem wettertauglich ist. Ich möchte auf jeden Fall eine Jacke nähen, die ich auch bei kühleren Temperaturen draußen tragen kann. Ein normaler Wollstrickstoff erschien mir hierfür zu kalt. Daher habe ich mich auf die Suche gemacht, bin fündig geworden und habe auch gleich bestellt: Es ist ein nachtblauer, sogenannter "Sandwich-Fleece mit Klimamembran", die ihn wind- und wettertauglich machen soll. Mit Klimamembranen habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, sie rascheln leider ein bisschen, was auch bei dem Fleece der Fall ist. Allerdings ist sie hier zwischen die beiden Fleecelagen geklebt und daher stört das Rascheln nicht.
Dann habe ich mich noch für einen zweiten Schnitt entschieden, um dann doch noch einen meiner Lagerstöffchen zu vernähen. Ich habe mich in Rya von Fibremood verliebt - allerdings auf den zweiten Blick und erst nachdem ich mich gefragt hatte, mit welchem Schnitt ich Marion ergänzen kann. Rya wird weniger wie ein klassischer Mantel, sondern eher wie ein überdimensioniertes Hemd genäht, was mir aber insgesamt sehr gut gefällt. Zunächst konnte ich mir tatsächlich keinen Nutzen von einem ungefütterten Mantel vorstellen, aber in Kombination mit der warmen Marion sollte ich warm eingepackt sein.
Hierfür kommen aus meinem Lager zwei Stoffe in Frage: ein Wollmischgewebe vom Maybachufer in Blau-weiß und ein Woll-Leinen-Polygemisch in Grau gemustert von Stoffe.de, der ein bisschen weicher ist.
Der Blau-weiße passt farblich besser zum Hoodie; ich weiß aber noch nicht, ob mir das Muster nicht doch ein bisschen zu groß für einen Mantel ist. Das werde ich später entscheiden.
Und jetzt verlinken ich zu den anderen Nähverrückten beim Mantel-Sew-along 2020 und bin gespannt, welche Schnitte sie nähen werden.
Danke Anke für die Organisation!




Ich finde ja Rya in dem kleiner gemusterten Stoff sehr, sehr schön, die Hoodiejacke auch, bin gespannt auf die Farbe, die du gewählt hast, LG Anja
AntwortenLöschenDa die gemusterten Stoffe in mein Beuteschema fallen, bin ich auch gespannter auf die Rya. Mal schauen, wie das in Kombi mit der Jacke aussieht. LG Anke
AntwortenLöschenDer Fibre-Mood-Schnitt ist ja mal ungewöhnlich für einen Mantelschnitt, was ich sehr spannend finde. Mir würde der untere Stoff sehr gut dafür gefallen und ich bin schon gespannt, wofür du dich entscheidest.
AntwortenLöschenÜberhaupt gefällt mir deine Lagenlook-Idee sehrsehr gut.
Herzliche Grüße von Susanne
Schon seltsam, dass man trotz gut gefüllten Lagers selten den passenden Stoff vorrätig hat? Geht mir ähnlich. Mir gefallen beide Stoffe sehr, bin gespannt, welcher es am Ende wird. Und was ein "Sandwich-Fleece" ist; da habe ich noch gar keine Vorstellung. LG Manuela
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