29.11. MSAL20: Finale

Ich hatte es mir dieses Mal richtig einfach gemacht und einen Schnitt gewählt, der fix und ohne Komplikationen bzw. Anpassungen zu bewältigen war. Ein Futter musste ich auch nicht nähen und daher war mein Mantel Frya aus der Firbremood auch bereits Anfang November fertig und wird seitdem permanent getragen. 

Erstaunlich finde ich, dass er auch ohne Futter selbst bei Temperaturen unter 10 Grad noch angenehm warm hält, und das, obwohl ich eine richtige Frostbeule bin. Außerdem mag ich den leichten Retrostil, der durch den Kragen und den Stoff entstanden sind. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung passt der Stoff auch ganz gut zu meiner Garderobe und lässt sich hervorragend zu bunten und klassischen Schals und Tüchern kombinieren.

Der Stoff ist vom Maybachufer mit unbekannter Zusammensetzung. Die Brennprobe hat mich nicht so richtig weitergebracht, weil er vermutlich eine Mischung aus Wolle und einer Synthetikfaser ist. Er ist schon weich und trägt sich angenehm. 

Mein wärmendes Innenteil in Form des  Hoodies Marion von Stokx war da schon anspruchsvoller, obwohl die Anleitung wirklich gut beschrieben war. aber es gab ein paar Raffinessen, die den Schnitt wirklich hochwertig machen.

Der Stoff ist von extremtextil und nennt sich Sandwich-Fleece, weil der von beiden Seiten gleich kuschelig ist und dazwischen eine Membran geklebt wurde. Allerdings habe ich beim Zuschneiden  festgestellt, dass der Fleece doch zwei unterschiedliche Seiten hat, die glücklicherweise gut voneinander zu unterscheiden waren. Die rechte hat noch einmal einen besonderen edlen Glanz. 

Durch die Membran verhält sich der Stoff auch beim Nähen eher wie ein Softshell, sprich er ist steif und lässt sich überhaupt nicht bügeln, sodass ich am Ende ein paar Steppnähte mehr nähen musste, damit sich die Nähte - gerade am Reißverschluss und an der Kanpuze - schöne legen. 

Der Schnitt ist meiner Meinung nach eher für anschmiegsame dünnere Stoffe geeignet. 

Auch wenn ich mir anfangs sicher war, definitiv keinen Mantel mehr zu benötigen, bin ich jetzt doch sehr sehr froh, zwei schöne Teile in den Händen zu halten, die mich beide hoffentlich eine Weile begleiten werden. Danke daher an Anke aka Grenzgänger-Design, die den MSA20 dieses Jahr organisiert hat.

Backlink: 

http://grenzgaenger-design.de/mantel-sew-along-finale/




Kommentare

  1. Dein Frya-Mantel ist total cool geworden!
    Ein Mantel auf der Grundlage einer Hemdjacke ist schon eine tolle Idee, die, wie man bei dir sieht, bestens funktioniert.
    Herzliche Grüße von Susanne

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  2. Mir gefallen beide Teile an Dir richtig gut. Erstaunt bin ich vor allem vom Hoodie, der mir bei Dir viel besser gefällt als der Originalschnitt. Aber vielleicht liegt das ja genau am Material? Auf jeden habe ich mich gefreut dass Du dabei wärst. Grüße Anke

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  3. Liebe Carola, beide Jacken sind megaklasse. Jede ist einzeln zu tragen oder miteinander kombiniert ergeben beide Jacken sicher ein wärmendes Kleidungsstück.
    Eine tolle Ergänzung Deiner Garderobe.
    LG
    Sandra

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  4. Ich schließe mich an: Deine Frya ist wirklich Klasse in dem Stoff! Das Potential habe ich in dem Schnitt nicht erkannt, weshalb ich gerade auch keine Augen für die zweite Jacke habe. Wirklich toll und ich finde schwarz-weiß ist gut kombinierbar! Außerdem bin ich etwas durch Deine Strümpfe abgelenkt. Liebe Grüße Manuela

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  5. Die beiden Teile können sich auch wirklich sehen lassen! Und wenn sie zu zweit kommen, wundert es mich nicht, dass sie so gut wärmen ;) Liebe Grüße Tina

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